Wer

Die Initiatorinnen und Initiatoren von "Zeit zu handeln" stellen sich vor.

Wer


Claudia Stamm

Claudia Stamm, geboren 1970, ist in Würzburg groß geworden. Sie studierte Politologie und Philosophie an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland, und schloss mit einem Magister an der Freien und Technischen Universität Berlin ab. Nach einer kurzen Zeit als freie Mitarbeiterin für eine NGO in München, absolvierte sie beim Bayerischen Rundfunk in verschiedenen Redaktionen Hospitanzen und war dann 9 Jahre freie Mitarbeiterin beim BR, bevor sie 2009 für die Grünen in den Landtag nachrückte. Dort fungierte sie als Sprecherin für Haushalt und Jugend. Außerdem war sie queer- und gleichstellungspolitische Sprecherin. Claudia Stamm ist verheiratet, hat zwei Töchter und in Patchwork drei erwachsene Kinder."


Stephan Lessenich

Stephan Lessenich, geboren 1965 in Stuttgart, aufgewachsen in Madrid und Barcelona. Er studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte in Marburg, wurde in Bremen promoviert und arbeitete zehn Jahre an der Universität Göttingen, ehe er 2004 auf eine Soziologieprofessur nach Jena berufen wurde. Seit Oktober 2014 lehrt er an der LMU München, er ist dort amtierender Direktor des Instituts für Soziologie, zudem Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Er engagiert sich vielfältig an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik, ist u.a. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von attac Deutschland und des Netzerks Grundeinkommen sowie einer der Sprecher*innen des Kuratoriums des Instituts Solidarische Moderne. Stephan Lessenich ist geschieden und hat einen erwachsenen Sohn.


Nikolaus Hoenning

Nikolaus Hoenning, geboren 1972, lebt seit 25 Jahren in München. Er studierte an der Hochschule für Politik in München Politikwissenschaft und war anschließend Mitarbeiter der Landtagsabgeordneten Susanna Tausendfreund (innenpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion). Nikolaus Hoenning war zwei Jahre Vorsitzender der Münchner Grünen und insgesamt vier Jahre im Stadtvorstand. Im Sommer 2012 war er einer von drei Bewerbern bei den Grünen OB-Foren für die OB-Kandidatur.  Am 31. August 2015 organisierte er mit anderen spontan über Facebook mehrere Tage und Nächte Hilfe für tausende Geflüchtete, die nach wochenlangem unmenschlichen Aufenthalt in Budapest mit dem Zug nach München kamen. In der Folge gründete er den Verein „Kinder auf der Flucht“, der Hilfe für Geflüchtete auf der Balkanroute organisiert. Nikolaus Hoenning ist verheiratet und hat einen Sohn.


Sabine Richly

Sabine Richly, geboren 1976, aufgewachsen in Simbach/Inn, Niederbayern, studierte Jura in Passau und London. Nach ihrer Referendarszeit in Düsseldorf und Münster zog es sie zurück in die bayerische Heimat, wo sie zunächst als Anwältin in einer größeren Münchner Kanzlei arbeitete. Mittlerweile ist sie vor allem als Juristin in der Rechtsabteilung einer NGO tätig. Sie engagiert sich auch privat immer dann, wenn soziale und politische Aufgaben ihr ein besonderes Anliegen werden. Dazu gehört besonders das Engagement in der Flüchtlingshilfe, die ihr als Aufgabe ganz persönlich unausweichlich wurde, als tausende Flüchtlinge 2015 in Simbach/Inn die Grenze überquerten. In dem frisch gegründeten Verein „Kampagne für Demokratie und Solidarität e.V. (i.Gr.)“ will sie mit Gleichgesinnten etwas für eine bessere Verwirklichung der Menschenrechte in der Gesellschaft bewegen.


Werner Gaßner

Werner Gaßner, 1967 geboren in München und auch dort aufgewachsen. Er absolvierte eine Banklehre, bildete sich danach weiter als Dipl.-Kommunikationswirt BAW und arbeitet in einem Finanzdienstleistungsunternehmen. In seiner Privatzeit engagiert er sich als Queeraktivist für eine weltoffene Gesellschaft - sowohl politisch als auch in zivilgesellschaftlichen Organisationen. So unterstützte er in den Jahren 2014 und 2015 den CSD in Kiew und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Aktionsbündnis „Vielfalt statt Einfalt – München“, das sich für die Akzeptanz von Vielfalt in Bildungseinrichtungen und Gesellschaft einsetzt. Bei den Grünen engagierte er sich in der Landesarbeitsgemeinschaft Queer.Grün.Bayern – seit 2016 als Sprecher und als Co-Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Schwulenpolitik.